Symposium MEDICAL

 

9. Jahrgang

 

Heft 1, Seite 3

 

 

 

Elektrotherapie zur Selbstbehandlung mit Prof. Dr. Heinrich Hess

 

Medipolan-Bandagendie Alternative zum Schmerz

 

Bis heute wurden zur Behandlung von Schmerz unterschiedliche Therapien entwickelt, darunter die medikamentöse, physiotherapeutische oder gar operative. Bei Schmerz im Bewegungsapparat eröffnen jetzt die Medipolan-Bandagen einer bewährten Methode, der Elektrotherapie, neue Wege im Rahmen der Selbstbehandlung.

 

In Deutschland leiden 15 Millionen Menschen, so schätzt die AOK, unter Schmerzen die durch Überlastung und Verschleiß des Bewegungsapparates sowie durch Rheuma verursacht sind. Das hängt nicht zuletzt mit der gestiegenen Lebenserwartung zusammen. Auch die Zahl der Sportverletzungen nimmt seit Jahren zu.

 

Die Medipolan-Bandagen bieten eine vielversprechende Alternative oder Ergänzung zu den klassischen Schmerztherapien.

 

Im Prinzip sind die Bandagen mit einem Elektrotherapiegerät zu vergleichen“, erklärte Professor Dr. Heinrich Hess, Sportmediziner und langjähriger Betreuer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den Nutzen der Bandagen. In den elektrostatisch aufgeladenen Medipolan-Bandagen sieht er ein neues aussichtsreiches Mittel gegen Schmerzen im Bewegungsapparat. Die neuartigen Bandagen sind mobile Therapeutika. Ohne großen technischen, zeitlichen und finanziellen Aufwand ermöglichen sie die bewährte Elektrotherapie im Rahmen der Selbstbehandlung.

 

Die Wirksamkeit der Medipolan-Schmerz-Bandagen

 

Bereits zu Beginn dieses Jahrhunderts machten Mediziner die Beobachtung, dass elektrischer Strom in schwachen kontrolliert verabreichten Dosen zu Erfolgen in der Schmerzbehandlung führt. Die daraus entwickelte Elektrotherapie ist heute eine anerkannte Heilbehandlung und hat ihren festen Platz in der Schmerztherapie.

 

Medipolan-Bandagen nutzen die schmerzlindernde, entkrampfende Wirkung des elektrischen Stroms. Das elektrische Feld setzt einen Steuerungs- und Austauschprozeß im Zellgewebe von Muskeln, Knorpel und Nerven in Gang. Eine verbesserte Durchblutung des Muskelgewebes sorgt für die Ausschwemmung von Schadstoffen. So werden die Muskeln entkrampft und eine Linderung der Schmerzen tritt ein.

 

Die körpereigene Wärme, die dabei aktiviert wird, ist aber nicht gleichzusetzen mit der rein äußerlichen Wärmeeinwirkung, wie sie auch durch Rheuma-Wäsche erzielt wird. Durch die wieder hergestellte Mikrozirkulation um die Gelenkkapsel herum wird besonders der Knorpel wieder richtig mit Nährstoffen versorgt und so seine Regenerationsfähigkeit gesichert.

 

Ein spezielles Herstellungsverfahren ermöglicht die Wirkung der Medipolan-Bandagen. Dabei werden flüssige Schaumstoffe unter Einwirkung starker elektrischer Felder polarisiert. Es wird also einerseits eine positive, andererseits eine negative elektrische Ladung erzeugt.

 

Die einmal hergestellte Spannung lässt nicht an Wirkung nach, so dass ein permanenter , sehr niedriger und nicht spürbarer elektrischer Strom therapeutisch wirksam werden kann.

 

Prof. Hess wies in einer Studie nach, dass die Wirksamkeit der Bandagen mit dem Behandlungserfolg einer konventionellen Elektrotherapie zu vergleichen ist. Während die Elektrotherapie stationär wiederholt über einen kurzen Zeitraum erfolgt, sollten die Medipolan-Bandagen über einen längeren Zeitraum, sowohl tagsüber als auch nachts getragen werden, um ihre Wirkung zu nutzen, empfiehlt Prof. Hess.

 

Medipolan-Bandagen zeichnen sich durch eine große Anwenderfreundlichkeit aus. Sie werden in über 20 Paßformen für alle relevanten Körperregionen angeboten und schränken die Bewegungsfreiheit nicht ein. Damit können die Patienten die Bandagen bequem über den ganzen Tag oder während der Nacht tragen. Die Bandage lässt sich mit einem Klettverschluß ganz einfach und ohne fremde Hilfe anlegen. Sie wirkt genau da, wo der Schmerz sitzt und hat eine lange Lebensdauer.

 

Einsatzgebiet Sportmedizin

 

Über die Schmerzlinderung hinaus eignen sich Medipolan-Bandagen zur Behandlung von Durchblutungsstörungen und Schleimbeutelreizungen. Besonders vielfältige Anwendungsbereiche ergeben sich im Bereich der Sportmedizin. Prof. Hess stellt hierzu in einem fachärztlichen Gutachten fest, „dass bei allen Schmerzzuständen nach Sportverletzungen, bei Überlastungsschäden der Sehnen und Sehnenansätze ..... die Anwendung der Medipolan-Bandagen angezeigt erscheint.“ So können Medipolan-Bandagen bei Prellungen, Verzerrungen, Verstauchungen, Knochenverrenkungen eine rasche Linderung herbeiführen. Auch bei einer Überbeanspruchung von Bändern, Muskeln und Gelenken hilft die Anwendung der wärmenden und entspannenden Bandagen.

 

Hilfe bei Rheuma und Arthrose

 

Als weiteres Anwendungsgebiet der Schmerzbandagen nennt Prof. Hess chronische Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis, rheumatische Schmerzen und Beschwerden an der Wirbelsäule. Wenn keine starken Entzündungen vorliegen, tritt nach Anwendung der Bandagen eine nachhaltige Besserung der Beschwerden ein.

 

Gerade bei Rheuma und bei Verschleißbeschwerden kommen fast immer Arzneimittel zum Einsatz, die oft nicht frei von unerwünschten Nebenwirkungen sind. Wer die Behandlung dieser Beschwerden mit Hilfe einer Medipolan-Bandage unterstützt, kann zumindest die Medikamentendosis verringern. Gegenüber der herkömmlichen Elektrotherapie bieten Medipolan-Bandagen einen entscheidenden Vorteil. Da ihr Einsatz unabhängig von technischen Einrichtungen ist, kann der Patient sie eigenverantwortlich im Rahmen der Selbstbehandlung nicht nur kurzfristig sondern dauerhaft anwenden.